News

Kommentar: EHV NRW schießt ein Eigentor

Duisburg. 
Die späte Bekanntgabe des Hauptrundenspielplans der Eishockey-Regionalliga ist ein Unding. Ein Spielausfall hätte das Problem fast verschärft.

Das war ein Eigentor des Eishockey-Verbandes Nordrhein-Westfalen – auch wenn es Eigentore im Eishockey bekanntermaßen offiziell nicht gibt. Am letzten Spieltag der Gruppenphase in der Regionalliga fiel die Partie zwischen Dortmund und Grefrath aus, weil es Erkältungsfälle bei den Gästen gab. Die GEG verzichtete auf eine Austragung und kassierte damit eine 5:0-Wertung zugunsten der Eisadler Dortmund. So weit, so normal.

Warum keine Vorab-Info?

Weil aber der EHV NRW partout keinen Spielplan verkünden wollte, bevor nicht der sechste Hauptrundenteilnehmer feststand, tappten die Füchse bis zum späten Sonntagabend im Dunkeln, ob sie nun am Freitag oder Sonntag auf Reisen gehen – und für welchen Tag Tickets verkauft werden können. EVD-Trainer Alex Jacobs und Dirk Schmitz, der Sportdirektor der Füchse, hatten einen Platzhalter-Spielplan gefordert, der sich an der Gruppenplatzierung orientiert – um Planungssicherheit zu haben. Doch selbst bei der vom Verband gewählten Lösung, bei der die Vereine ihre „Sperrtermine“ für ihre Eishallen einreichten und der Verband selbst einen Spielplan erstellte, wäre eine Vorab-Info möglich gewesen. Auch hier hätte im Spielplan ein Platzhalter für den sechsten Teilnehmer auftauchen können. Dass sich Dinslaken offenbar bereits vor dem Wochenende sicher war, mit einem Heimspiel zu beginnen, sorgte zudem für Verwirrung beim EVD.

Hätte Essens U 23 gestern in Duisburg einen Punkt geholt, hätte es sogar ein Nachholspiel geben müssen – und der Spielplan hätte sich weiter verzögert. Ein Unding.


Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt’s hier: Duisburg


Source link

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

close