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Corona in Essen – Zahlen zeigen, wie die Impfungen wirken

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Essen steigt am Mittwoch leicht an. Welche Zahlen eindrucksvoll belegen, wieso die Impfungen wirken. Zum Newsblog.

  • In Essen liegt die Inzidenz am Mittwoch laut RKI unverändert bei 148,3 (Vortag: 143,7). Vor einem Jahr war die Inzidenz annähernd gleich hoch. Trotzdem gibt es deutliche Unterschiede, die auf Impfungen zurückzuführen sind.

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Mittwoch, 17. November

7.28 Uhr: Die Inzidenz steigt in Essen wieder leicht an und liegt am Mittwoch bei 148,3 (+4,6). In den Essener Krankenhäusern und Kliniken werden derzeit 42 Essener Bürgerinnen und Bürger stationär mit einer Corona-Infektion behandelt, 14 davon intensivmedizinisch.
Zum Vergleich die Zahlen von vor einem Jahr: Die Inzidenz in Essen war annähernd gleich hoch wie jetzt: 151,0; aber:

161 Bürgerinnen und Bürger aus Essen lagen vor einem Jahr wegen Covid im Krankenhaus; 29 auf einer Intensiv-Station. Also viermal so viel Fälle in den Kliniken, auf den Intensivstationen doppelt so viele Fälle. An diesen gewaltigen Zahlen-Unterschieden sieht man: die Impfungen wirken.


Dienstag, 16. November

9.29 Uhr: Erneut meldet das Robert Koch-Institut eine Inzidenz von 143,7. Im Vergleich sind 58 positive Corona-Fälle hinzugekommen.


9.01 Uhr: Essens OB Thomas Kufen sieht keinen Grund, den Weihnachtsmarkt abzusagen, wirbt aber für die 2G-Regel. Das hatte er gestern auf einer Pressekonferenz im Rathaus gesagt.

Montag, 15. November

7.09 Uhr: Die Inzidenz in Essen ist, anders als im Bundes-Trend, von Sonntag auf Montag leicht zurückgegangen und liegt bei 143,7 (Vortag 144,6). Währenddessen ist die bundesweite Inzidenz am Montag erstmals auf über 300 gestiegen. Essen steht, was die Inzidenz angeht, derzeit gar nicht so übel da.

Die anderen Revier- und NRW-Städte in Vergleich zu Essen:

Wie läuft’s auf dem Weihnachtsmarkt, der am Freitag in der Innenstadt gestiegen ist? Am Wochenende war es nur vereinzelt voll; doch dazu mag auch auch das weitgehend schlechte Wetter am Samstag beigetragen haben. Details stehen hier.

Und wie sieht die Corona-Lage in den Essener Stadtteilen aus? Das, liebe Leserinnen und Leser, können wir Ihnen derzeit leider nicht mitteilen, denn das städtische „Dashboard“, also die täglich aktualisierte Statistik, funktioniert schon seit Wochen nicht, letzter Stand war der 28. Oktober. Die derzeitigen Schäden, heißt es aus der Stadtverwaltung, seien so gravierend, dass es komplett neu programmiert werden muss.

Impftermine in Essen – ohne Termin, einfach hingehen. Erst-, Zweitimpfungen und Booster-Impfungen (falls die erste Impfserie sechs Monate zurückliegt):

  • Dienstag, 16. November, 12 bis 16 Uhr: Bochold, Interkulturelles Zentrum Kreuzer, Friedrich-Lange-Straße 3
  • Dienstag, 16. November, 12 bis 17 Uhr: Kray, Kath. Kirche St. Barbara, Krayer Straße 228
  • Mittwoch, 17. November, 12 bis 17 Uhr: Katernberg, Islamisches Gemeindezentrum Essen e.V., Meybuschhof 28
  • Donnerstag, 18. November, 12 bis 17 Uhr: Holsterhausen, Ali‘s Weg und Irakische Sozial- und Kulturgemeinde e.V., Gewerbehofstraße 11
  • Donnerstag, 18. November, 14 bis 19 Uhr: Innenstadt, Internationaler Weihnachtsmarkt Essen (Impfbus), Höhe Kettwiger Straße 39
  • Freitag, 19. November, 12 bis 17 Uhr: Frohnhausen, Mehrgenerationenhaus Frohnhausen, Kerkhoffstraße 22b
  • Freitag, 19. November, 10 bis 15 Uhr: Katernberg, Bürgerzentrum Kon-Takt, Katernberger Markt 4
  • Samstag, 20. November, 11 bis 15 Uhr: Innenstadt (“Shoppen und Impfen“), Marktkirche, Markt 2

Sonntag, 14. November

11.47 Uhr: Die Inzidenz liegt am Sonntag bei 144,6. Das sind 5 Punkte mehr als am Vortag (139,6). Der Wert ist vergleichbar mit den Inzidenzen in Essen Anfang September – damals hatten Reiserückkehrer den Wert nach den Sommerferien in die Höhe getrieben; anschließend sank er stark.

Unterdessen hat Essens Weihnachtsmarkt in der Innenstadt eröffnet; Gedränge gibt es am Freitag und Samstag aber noch nicht – aus drei Gründen:

  • Erstens gibt es weniger Buden auf dem Kennedplatz, die Gänge sind breiter, damit die Gäste mehr Abstand halten können.
  • Zweitens ist das Wetter am Samstag (Nieselregen, acht Grad) wenig einladend.
  • Drittens: Womöglich bleiben einige Besucher dem Markt fern – aus Angst vor Ansteckung. Lesen Sie hier, was Gäste und Schausteller sagen.

Freitag, 12. November

7. 22 Uhr: Die Inzidenz in Essen fällt leicht ab und liegt am Freitag bei 135,5. Das ist ein vergleichsweise geringer Wert im Vergleich zu Bochum (152,0), Dortmund (157,2) oder Gelsenkirchen (149,7). Essen hat aber derzeit eine höhere Inzidenz als Bottrop (125,2), Duisburg (125,8) oder Recklinghausen (132,2).

Das alles ist selbstverständlich kein Vergleich zu den derzeitigen Spitzenreitern in Deutschland. Die Kommunen mit den höchsten Inzidenzen liegen im Südosten Deutschlands. Der Landkreis Rottall-Inn führt derzeit die RKI-Liste an mit 1156.

In Essen gibt es mittlerweile 616 Menschen, die in Verbindung mit dem Corona-Virus gestorben sind. Zuletzt wurde der Tod eines 58-Jährigen gemeldet. Ob er stark vorerkrankt war oder geimpft, ist derzeit unbekannt.

Die Stadt kündigt unterdessen an, ihre dezentralen Impf-Aktionen weiter auszubauen. Im Juli hatte die Verwaltung damit begonnen, in den Stadtteilen Impf-Aktionen durchzuführen – mit teilweise massivem Erfolg. Angesichts derzeit massiv steigender Zahlen hat das Land die Kommunen aufgefordert, weitere Impf-Möglichkeiten zu schaffen, denn die Impfzentren gibt es ja nicht mehr. Details stehen hier.

Donnerstag, 11. November

7.24 Uhr: Die Inzidenz steigt in Essen weiter stark an, klettert am Donnerstag um 13,6 auf mittlerweile 139,9. Damit liegt Essen wieder auf dem Niveau von Anfang September, als die Reiserückkehrer aus den Sommerferien die Werte haben hochschnellen lassen.

In einemeindringlichen Appell fordert Stadtdirektor und Gesundheits-Dezernent Peter Renzel die Ungeimpften im Stadtgebiet auf, sich impfen zu lassen. „Die Pandemie ist noch nicht vorbei“, schreibt Renzel am Mittwochabend in seinem privaten Facebook-Account.

Unterdessen werden die Hausärzte im Stadtgebiet überrannt von Nachfragen nach der Booster-Impfung. Wie die großen Unternehmen in Essen versuchen, die Impfquote zu steigern.

Mittwoch, 10. November

7.49 Uhr: Die Inzidenz in Essen steigt weiter sprunghaft an und liegt am Mittwoch bei 126,4 (+10,8).

Blick auf die Altersgruppen:

  • Derzeit höchste Inzidenz: 314,5 bei den Zehn- bis 14-Jährigen
  • Danach folgen die Fünf- bis Neunjährigen mit 238,8.
  • Auf Platz 3: Die 45- bis 49-Jährigen mit 183,6.

Blick in die Essener Stadtteile:

  • Gestern (Dienstag) mit der höchsten Inzidenz: Vogelheim mit 116,8
  • Gefolgt von Rellinghausen mit 113
  • Fünf Stadtteile haben den Wert null: Westviertel, Heisingen, Schuir, Byfang, Fulerum.

Dienstag, 9. November

7.17 Uhr: Die Inzidenz steigt weiter in hohem Tempo. Am Dienstag liegt der Wert bei 115,6 (+6,7) und erreicht somit das Niveau von Mitte September. Damals klang die Welle jedoch ab nach neuen Spitzenwerten um die 150, die Anfang September zu verzeichnen waren. Die damalige Welle führt man auf die Reiserückkehrer zurück; die Sommerferien waren kurz zuvor zu Ende gegangen.

Von den Deutschland-Werten ist Essen aber noch weit entfernt – sie liegen am Dienstag bei 213,7. NRW hat derzeit eine durchschnittliche Inzidenz von 130, Sachsen dagegen liegt bei etwa 480.

Montag, 8. November

Die Inzidenz in Essen steigt am Montag den dritten Tag in Folge und liegt jetzt nach Angaben des RKI bei 108,9 (+5,5). Die Zahl der Infektionen nimmt seit Freitag deutlich zu.

Wenn bundesweit die Rede davon ist, dass die gegenwärtigen Zahlen höher sind als jene vor einem Jahr zur selben Zeit, trifft das für Essen nicht zu: Am 8. November 2020 – also genau vor einem Jahr – lag die Inzidenz in Essen bei 195,0, war also annähernd doppelt so hoch wie jetzt.

Sonntag, 7. November

10.20 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist über 100 geklettert, sie liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts aktuell bei 103,4.

Samstag, 6. November

8.58 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist nach Angaben des RKI erneut gestiegen, sie liegt an diesem Samstag bei 92,4, gestern wurde ein Wert von 89,1 gemeldet.

8.50. Uhr: Bei dem Einsatz des Impfbusses vor dem Cronenberg Center im Westviertel sind gestern 312 Impfungen durchgeführt worden, diese teilen sich wie folgt auf:

  • 116 Erstimpfungen
  • 63 Zweitimpfungen
  • 133 Drittimpfungen

Hier geht es zur detaillierteren Berichterstattung.

Freitag, 5. November

9.49 Uhr: Die Inzidenz in Essen ist am Freitag erheblich gestiegen und liegt jetzt bei 89,1 (+13,7).

Am 12. November startet der Weihnachtsmarkt Essen in der Innenstadt. Wie lauten die Corona-Regeln? Hier stehen die Details.

Donnerstag, 4. November

7.29 Uhr: Die Inzidenz in Essen fällt den sechsten Tag in Folge. Sie liegt am Donnerstag bei 75,4 (Vortag: 79,2). Seit Freitag (Stand: 83,4) sinkt der Wert leicht, aber kontinuierlich.

Auch unter den Grundschülern ist der Wert massiv gefallen – von 310,8 (Mittwoch) auf 208,5 am Donnerstag. Diese Inzidenz betrifft alle Fünf- bis Neunjährigen in Essen.

Mittwoch, 3. November

7.41 Uhr: Die Stadt Essen hat am Dienstagabend zwei weitere Todesfälle gemeldet, die in Verbindung mit dem Corona-Virus stehen.

Am Sonntag starb eine 86-Jährige im Philippusstift, am Dienstag starb am gleichen Ort eine 85-Jährige.

7.25 Uhr: Die stadtweite Inzidenz pendelt sich seit Tagen bei einem Wert von 80 ein. Am Mittwoch ist der Wert leicht gesunken (-3,3) und liegt bei 78,8.

Bei den Grundschülern, also den 5- bis 9-Jährigen, geht die Kurve allerdings weiter hoch und liegt am Mittwoch bei 310,8 (+7,6). Bei den 10- bis 14-Jährigen liegt die Inzidenz am Mittwoch bei 161 (Vortag: 184,8).

Weil die Inzidenzen zuletzt gestiegen sind, gibt es bundesweit Debatten über die Wiedereröffnung von Impfzentren. Für Essen erteilt Oberbürgermeister Thomas Kufen allerdings eine klare Absage. Details stehen hier.

Die Maskenpflicht am Sitzplatz ist in den Schulen seit Dienstag, 2. November, aufgehoben. Doch die allermeisten Schülerinnen und Schüler im Stadtgebiet tragen die Maske weiter auch im Unterricht. Hier steht, warum es für die Schulen durchaus heikel ist, Empfehlungen darüber abzugeben, die Maske weiter zu tragen.

Corona hat der Essener Innenstadt stark zugesetzt. Wie kann die City zu neuem Leben erblühen? Die Stadt ersinnt ein Konzept. Einzelheiten stehen hier.

Dienstag, 2. November

7.40 Uhr: Die stadtweite Inzidenz ist übers lange Wochenende kaum gestiegen und pendelt sich derzeit bei rund 80 ein. Am Dienstag liegt die Inzidenz bei 82,1 (-0,7 im Vergleich zu Allerheiligen). Weiter steil nach oben geht die Kurve jedoch bei den Fünf- bis Neunjährigen: Vor dem Halloween-Wochenende lag der Wert bei rund 250, am Dienstag ist die Inzidenz in dieser Altersgruppe bei über 300. Sie beträgt 303,2, um genau zu sein.

Ab dem heutigen Dienstag entfällt übrigens die Maskenpflicht auf den Sitzplätzen in der Schule. Diesen Schritt der Landesregierung hatten Pädagogen landesweit kritisiert.

Freitag, 29. Oktober

10.15 Uhr: Die Inzidenz steigt auch in Essen weiter. Am Freitag liegt sie bei 76,6 (+7,4). Dramatisch ist die Entwicklung der Infektionszahlen bei Kindern und Jugendlichen: Die Inzidenz unter den 5- bis 9-Jährigen stieg am Freitag von 189,5 auf 250,2. Anfang der Woche (Montag, 25. Oktober; erster Tag nach den Herbstferien) lag der Wert noch bei 34,1. Die stark steigenden Zahlen unter Kindern und Jugendlichen sind ein Grund, warum viele Lehrerinnen und Lehrer die Aufhebung der Maskenpflicht, die ab Dienstag gilt, vehement ablehnen.

Es ist aber nicht das erste Mal, dass die Inzidenz unter den Grundschülern so hoch ist: Um die 250 betrug der Wert auch Mitte September. Diese hohe Ziffer ist noch zu erklären mit den Reiserückkehrern; Ende August endeten die Sommerferien.

17.40 Uhr: Die Stadt meldet einen weiteren Todesfall in Verbindung mit einer Corona-Infektion: Der 53-jährige Essener war demnach bereits am 13. Oktober in Gelsenkirchen verstorben. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind damit 609 Essener und Essenerinnen an oder in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben.

Donnerstag, 28. Oktober

7.33 Uhr: Einen gewaltigen Sprung macht die 7-Tage-Inzidenz in Essen sowie im ganzen Land NRW. Der Wert im Stadtgebiet steigt am Donnerstag um 12,2 auf 69,2 (Vortag 57,0). Mitte Oktober lag sie noch bei etwas mehr als 40. Wenn die Dynamik so weitergeht, hat sich der Infektions-Wert binnen eines halben Monats verdoppelt. Der NRW-Wert liegt übrigens schon bei 91,7.

Die Ursache: Die Inzidenz ist zwischen Dienstag und Mittwoch vor allem stark angestiegen in der Altersgruppe der 5- bis 9-Jährigen. Sie schnellte von 60,6 auf aktuell 189,5.

Mittwoch:

13.20 Uhr: Nachdem die Stadt Essen lange darauf verzichtet hat kommt er nun doch: der Impfbus. Das erste Mal wird der umgebaute Ruhrbahn-Bus am Freitag (5. 11.) von 14 bis 19 Uhr vor dem Kronenberg Center im Essener Westviertel stehen. Zu den Details.

9.02 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist leicht angestiegen und liegt nun bei 57,0.

Dienstag, 26. Oktober

7.40 Uhr: Wer über 70 Jahre alt ist, bekommt bald Post vom Land NRW. Darin wird für eine Auffrischungsimpfung geworben. Auch die Stadt Essen verschickt diese Infos per Brief. Bis Ende des Monats gehen bereits die ersten Briefe ‘raus. Die Ständige Impfkommission Stiko empfiehlt eine Auffrischungsimpfung frühestens sechs Monate nach der Zweitimpfung und ausschließlich in Arztpraxen.

7.31 Uhr: Die Inzidenz in Essen ist erstmals seit Mitte Oktober nicht gestiegen und liegt am Dienstag bei 53,4 (-2,2). Trotz der zuletzt gestiegenen Werte kann man nicht davon reden, dass – pünktlich zum Herbst-Anbruch – eine neue, große Infektionswelle um sich greift. Denn vergleicht man den aktuellen Wert mit dem Vorjahres-Wert, stellt man fest: Die Impfungen, die Weihnachten 2020 begonnen haben, wirken. Die Inzidenzen sind im Moment weniger als halb so hoch wie im Vorjahreszeitraum.

Die Inzidenz war Anfang September 2020 auf etwa 9 abgesunken, dann stieg sie massiv an. Ende Oktober 2020 – also genau vor einem Jahr – lag sie bei über 120 und erreichte am 8. November einen vorläufigen Höhepunkt von 195,1, um dann auf den bisherigen Spitzenwert von 221,8 anzusteigen.

Montag, 25. Oktober

7.58 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz steigt weiter an. Der Wert liegt am Montag bei 55,6 und ist im Vergleich zum Sonntag um 0,7 gestiegen. Der stärkste Anstieg fand am Wochenende statt – von Samstag auf Sonntag stieg der Wert um 7,7.

Die Essener Inzidenz steigt seit Mitte Oktober täglich an. Am 14. Oktober lag sie bei 40,5.

Das ist kein Vergleich zur Dynamik der Infektionszahlen vor einem Jahr, als es noch keine Impfungen gab: Die Inzidenz war Anfang September 2020 auf etwa 9 abgesunken, dann stieg sie massiv an. Am Montag, 25. Oktober 2020 – also genau vor einem Jahr – lag sie bei 121,9, erreichte am 8. November einen vorläufigen Höhepunkt von 195,1, um dann auf den bisherigen Spitzenwert von 221,8 anzusteigen. Das war Heiligabend 2020. Zur Erinnerung: Ende Oktober 2020 begann auch der zweite Lockdown, der zunächst als „Lockdown Light“ eingeführt wurde – mit Schließung von Hotels und Gaststätten und einem Veranstaltungsverbot.

Sonntag, 24. Oktober

9.19 Uhr: Die Inzidenz steigt auch in Essen seit 10 Tagen wieder. Dieser Trend setzt sich am Sonntag fort. Die Inzidenz liegt laut Angaben des RKI bei 54,9, ist also deutlich um 7,7 gestiegen. Das letzte Tief lag bei 40,9. Das war am 14. Oktober. Seitdem steigt der Wert.

Die höchste Inzidenz in Essen seit Ausbruch der Pandemie lag um Weihnachten 2020 mit einem Wert von 221,8; der bislang niedrigste Wert in diesem Kalenderjahr wurde am 2. Juli erreicht (Inzidenz 7,2).

Freitag, 22. Oktober

12.18 Uhr: Wie gehen Essener Kliniken mit Personal um, das nicht gegen Corona geimpft wird? Durchaus unterschiedlich, wie unsere Abfrage zeigt.

9.33 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet für Essen eine aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz von 48,8. Gestern war ein Wert von 46,2 gemeldet worden.

Donnerstag, 21 Oktober

9.01 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 46,2

Mittwoch, 20. Oktober

10.05 Uhr: Die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut bei 46,7.

Dienstag, 19. Oktober

9.01 Uhr: Das RKI hat eine Inzidenz von 45,8 für Essen gemeldet.

Montag, 18. Oktober

16.24 Uhr: Die Stadt hat die Bilanz der Impfaktionen in den Stadtteilen in der vergangenen Woche veröffentlicht. Demnach wurden bei zwei Aktionen insgesamt 821 Impfungen durchgeführt, davon 459 Erstimpfungen. Bei der Tafel im Südostviertel waren es 350 Impfungen (davon 208 Erstimpfungen) – beim sogenannten „Shoppen und Impfen“ in der Innenstadt insgesamt 471, davon 251 Erstimpfungen.

Rechnet man alle bisherigen Impfaktionen zusammen, wurden dabei 18.712 Impfungen durchgeführt, davon 10.541 Erstimpfungen.

9.46 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Essen weiter stabil. Am Montag meldet das Robert Koch-Institut einen Wert von 44,5, gestern lag er laut RKI bei 43,4.

Sonntag, 17. Oktober

12.41 Uhr: Das RKI meldet für Sonntag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 43,4 – damit liegt sie in Essen wieder etwas höher als in den vergangenen Tagen.

Samstag, 16. Oktober

12.41 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Samstag in Essen bei 42,2 – das meldet das Robert-Koch-Institut (RKI).

In der kommenden Woche macht das Corona-Info-Mobil der Stadt Essen an folgenden Standorten Halt: Donnerstag, 21. Oktober, 10 bis 17 Uhr: Essen-Mitte, AOK-Haus, Friedrich-Ebert-Straße 49 Freitag, 22. Oktober, 8 bis 14 Uhr: Nordviertel, Turnhalle am Integrativen Familienzentrum, Helen-Keller-Str. 10

Lesen Sie zum Thema Corona in Essen auch:

Freitag, 15. Oktober

12.41 Uhr: Nach Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Essen auf 39,8 gesunken.

Donnerstag, 14. Oktober

10.21 Uhr: Laut Angaben des Robert Koch-Institut liegt die Sieben-Tage-Inzidenz an diesem Donnerstag bei 42,8. Im Vergleich zu gestern ist sie leicht gestiegen, am Mittwoch hatte das RKI einen Wert von 40,2 gemeldet.

Mittwoch, 13. Oktober

08.36 Uhr: Das RKI hat eine Inzidenz von 40,2 für Essen gemeldet.

Dienstag, 12. Oktober

9.25 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet eine Inzidenz von 41,6, am Montag lag der Wert bei 35,5.

9.00 Uhr: Bürgertests sind seit Montag (11. 10.) nicht mehr kostenlos. Wer sich künftig auf das Coronavirus testen lassen will, muss seinen Schnelltest aus der eigenen Tasche bezahlen. Mitbekommen haben das zum Start nicht alle Essenerinnen und Essener.

Montag, 11. Oktober

8.58 Uhr: Seit dem heutigen Montag sind die Bürgertests nicht mehr kostenlos – was sie in Essen kosten und weitere Details lesen Sie hier.

8.50 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut RKI jetzt bei 35,5, am Sonntag und Samstag lag der Wert bei 44,5.

Inzidenz in Essen geht zurück

Sonntag, 10. Oktober

9.00 Uhr: Wie schon am Samstag meldet das Robert Koch-Institut an diesem Sonntag eine Inzidenz von 44,5.

Samstag, 9. Oktober

9.11 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet eine Inzidenz von 44,5, das ist im Vergleich ein deutlicher Rückgang. Am Freitag hatte das RKI den Wert noch mit 53,4 angegeben, das sind minus 8,9. Anfang der Woche, am Montag (4.10.) lag der Wert nur knapp unter 70 (69,9).

Freitag, 8. Oktober

8.06 Uhr: Das NRW-Schulministerium plant, die Maskenpflicht in allen Klassen ab 2. November zu streichen. Warum Essener Schulleiter das für falsch halten.

8.02 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken und liegt laut Robert Koch-Institut jetzt bei 53,4 – am Donnerstag meldete das RKI ein Wert von 57,2.

Donnerstag, 7. Oktober

8.22 Uhr: Die Inzidenz in Essen sinkt weiter und liegt am Donnerstag bei 54,3 (-2,9). Unterdessen hat das NRW-Schulministerium bekanntgegeben, dass ab Dienstag, 2. November, die Maskenpflicht am Sitzplatz in den Schulen entfallen soll. Das ist eine Woche nach dem Wiederbeginn des Unterrichts nach den Herbstferien.

Mittwoch, 6. Oktober

7.45 Uhr: Die Inzidenz in Essen liegt am Mittwoch, 6. Oktober, bei 57,2 (-6). Somit ist der Wert erstmals seit dem 14. August Wochen wieder unter 60, damals betrug die Inzidenz 58,2. Es war das Ende der Sommerferien, und es begann ein drastischer Anstieg der Werte – vermutlich wegen der Reiserückkehrer.

Dienstag, 5. Oktober

8.19 Uhr: Das RKI meldet am Dienstag für Essen eine Inzidenz von 63,2 (-5,8). So allmählich pendelt sich der Inzidenzwert bei 60 ein.

Weil gerade bundesweit eine mögliche Aufhebung der Maskenpflicht an Schulen diskutiert wird: Die Inzidenz bei den jungen Leuten sinkt derzeit stark. Die 10- bis 14-Jährigen in Essen haben derzeit eine Inzidenz von 188,7; dieser Wert lag vor einem Monat (5. September 2021) noch bei 458,6. Trotzdem gibt es gute Gründe, an einer Maskenpflicht in Schulen derzeit festzuhalten, findet der Chef der Virologie am Uniklinikum Essen.

Montag, 4. Oktober

18.14 Uhr: An den Essener Gymnasien, Gesamtschulen und Berufskollegs wird seit Montag, 23. August, geimpft. Jetzt meldet die Stadt, dass die Impfungen an Schulen seit dem vergangenen Donnerstag abgeschlossen seien. Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II sowie Lehr- und weiteres Personal konnten sich von Teams des Essener Impfzentrums an den Einrichtungen vor Ort gegen das Coronavirus impfen lassen. Bis einschließlich Donnerstag (30.9.) wurden an insgesamt 37 Schulen 2591 Impfungen durchgeführt, 1412 davon waren Erstimpfungen.

Bei den Impfaktionen in den Stadtteilen, den sogenannten dezentralen Impfaktionen, wurden bisher 16.284 Impfungen verabreicht, davon waren 9305 Erstimpfungen. Impfungen dort sind ohne Termin und für Personen ab 16 Jahren möglich.

9.00 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet eine aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz von 69,0 – am Sonntag hatte das RKI den Wert mit 63,2 angegeben.

Sonntag, 3. Oktober

11.59 Uhr: Die Inzidenz sinkt auf 63,2. Der Sinkflug findet seit nunmehr einer Woche statt.

Inzidenz in den Essener Stadtteilen ist sehr unterschiedlich

Freitag, 1. Oktober

8.32 Uhr: Die Inzidenz in Essen sinkt deutlich um mehr als sechs auf aktuell 68,7. Das ist der niedrigste Stand seit Mitte August.

Blick in die Stadtteile:

  • 1. Altendorf: 157,8
  • 2. Altenessen-Süd: 147,3
  • 3. Stadtkern: 142,6
  • 4. Nordviertel: 142,2
  • 5. Frillendorf: 137,9
  • 6. Frohnhausen: 132
  • 7. Dellwig: 120,5
  • 8. Rellinghausen: 113
  • 9. Borbeck-Mitte: 109
  • 10. Fischlaken: 102,3
  • 11. Südostviertel: 101,7
  • 12. Altenessen-Nord: 100,8
  • 13. Südviertel: 92,1
  • 14. Haarzopf: 86,8
  • 15. Schonnebeck: 86,2
  • 16. Huttrop: 78,8
  • 17. Bochold: 77
  • 18. Heidhausen: 74,3
  • 19. Stoppenberg: 71,8
  • 20. Westviertel: 70,9
  • 21. Schuir: 67,4
  • 22. Vogelheim: 66,7
  • 23. Holsterhausen: 64,9
  • 24. Fulerum: 60,6
  • 25. Ostviertel: 55,4
  • 26. Katernberg: 49,8
  • 27. Karnap: 48,8
  • 28. Frintrop: 47,2
  • 29. Bergeborbeck: 45,6
  • 30. Kray: 45,4
  • 31. Horst: 44,8
  • 32. Bergerhausen: 42,9
  • 33. Freisenbruch: 41,8
  • 34. Rüttenscheid: 37,4
  • 35. Bedingrade: 33,3
  • 36. Stadtwald: 30,6
  • 37. Kupferdreh: 25,8
  • 38. Steele: 24
  • 39. Werden: 20,5
  • 40. Leithe: 14,7
  • 41. Margarethenhöhe: 13,7
  • 42. Gerschede: 13
  • 43. Überruhr-Hinsel: 12,8
  • 44. Überruhr-Holthausen: 12,1
  • 45. Burgaltendorf: 10,6
  • 46. Schönebeck: 10,2
  • 47. Kettwig: 5,5
  • 48. Bredeney: 0
  • 48. Heisingen: 0
  • 48. Byfang: 0

Donnerstag, 30. September

9.50 Uhr: Die Inzidenz liegt am Donnerstag in Essen bei 75,4. Sie ist also um 2,7 gesunken. Weitere, aktuelle Zahlen: Impfquote 71,2 Prozent (Erstimpfungen) bzw. 62,5 Prozent (Zweitimpfungen). In den Essener Krankenhäusern und Kliniken werden derzeit 36 Essener Bürger stationär mit einer Corona-Infektion behandelt, 14 davon intensivmedizinisch. Anfang des Monats waren es 37 bzw. 11 Patienten. Das heißt: Die Zahl der Essener Corona-Patienten in den Essener Krankenhäusern ist im Monat September ausgesprochen konstant geblieben.


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