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2G plus: Corona-Regeln immer strenger – Was neue Maßnahme bedeutet

Berlin 
Die Corona-Zahlen steigen weiter. Deswegen werden die Regeln verschärft. 3G und 2G sind vielen schon ein Begriff. Aber was ist 2G plus?

  • Da die Corona-Zahlen drastisch steigen, bringt Spahn die 2G-plus-Regel ins Spiel
  • Die Maßnahme träfe Ungeimpfte hart – aber auch Geimpfte und Genesene
  • Lesen Sie hier, was die 2G-plus-Regel bedeutet

Die Corona-Zahlen erreichen in Deutschland aktuell täglich neue Höchstwerte. Bei seiner Pressekonferenz mit RKI-Chef Wieler hat der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn deshalb am Freitag gefordert, die 2G-plus-Regel für den Zugang zu öffentlichen Veranstaltungen einzuführen. Doch was genau würde das bedeuten?

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Bisher gelten bereits vielerorts die 3G- oder die 2G-Regel. Auch 3G plus wird mancherorts praktiziert. Das verbirgt sich hinter den Abkürzungen:


  • 3G: Zutritt für Geimpfte, Genesene und Getestete mit Schnelltest
  • 3G plus: Zutritt für Geimpfte, Genesene und Getestete mit PCR-Test
  • 2G: Zutritt für Geimpfte und Genesene


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Bei der sogenannten 2G-plus-Regel wird für Geimpfte und Genesene zusätzlich eine Testplicht eingeführt. Man braucht also zwei Nachweise: Einen über die vollständige Impfung oder Genesung plus einen über den negativen Corona-Schnelltest. Nur Getestete haben dann keinen Zutritt zu Veranstaltungen oder auch Restaurants. Die Testplicht soll eine zusätzliche Sicherheit bieten, nicht aber eine zusätzliche Zutrittsmöglichkeit.

2G-plus-Regel wird noch diskutiert

Über die Einführung von 2G plus – etwa in Pflegeheimen – wird bereits länger diskutiert. „Bewohnerinnen und Bewohner, Pflegekräfte und Besucherinnen und Besucher müssen regelmäßig getestet werden, auch die, die geimpft oder genesen sind“, sagte beispielsweise die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt dieser Redaktion am vergangenen Sonntag.

Die Kulturbranche forderte am Freitag die Umsetzung des 2G-Modells. Die Konzert- und Veranstaltungswirtschaft habe sich auf die Umsetzung des 2G-Modells konzentriert und Veranstaltungen nur noch unter 2G geplant, hieß es vom Bundesverbande der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV). Man sei “imstande, die Einhaltung dieser Regel ausnahmslos sicherzustellen. Dass nun auch das 2G-Modell wieder nicht ausreichen soll, ist für uns schwer nachvollziehbar”, sagte Verbandspräsident Jens Michow. Im Notfall könne die Branche wohl aber auch mit 2G-plus leben. (fmg)


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