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Hungerkatastrophen: Warum die Weltgemeinschaft ihre Ziel verfehlt

Berlin. 
Krieg, Klimawandel, Corona: Warum die Zahl der Hungernden weltweit wieder steigt und was unsere Lethargie damit zu tun hat.

Was wir nicht alles können: Wir erfinden in kurzer Zeit einen Impfstoff gegen Corona. Wir schicken Captain Kirk leibhaftig ins All. Wir bauen Häuser, die atmen können. Aber wir lassen Kinder verhungern. Gibt es einen größeren Skandal?

Bis 2030 – so hatte es sich die Weltgemeinschaft 2015 zum Ziel gesetzt – sollte der Hunger besiegt sein. Wer heute „Hunger besiegen“ googelt, dem werden Diätkapseln angeboten. Nach Informationen über die Hungerkatastrophen auf dieser Welt muss man gezielt suchen. Das liegt nicht nur am Geschäftsmodell von Google. Es liegt auch an der Lethargie, mit der wir uns oft den Weg durch den Alltag bahnen: Man kann ja nichts ändern.

Krieg, Klimawandel, Corona – eine toxische Kombination

Wirklich? Es ist eine toxische Kombination aus Corona, Klimawandel und Krieg, die die Fortschritte der Vergangenheit zunichtegemacht hat. Und es sind vor allem die Menschen, die nicht zum Klimawandel beitragen, die am meisten an seinen Folgen leiden. Im Süden von Madagaskar zum Beispiel ist die Regenzeit erneut ausgeblieben. Die Menschen dort leben von der Landwirtschaft, versorgen sich selbst. Aber inzwischen ist alles Grün zu Staub zerfallen.


Wer den Hunger besiegen will, muss jetzt schnell helfen, aber auch die Ursachen angehen. Klimaschutz ist die Zukunftsaufgabe, und Corona-Impfungen für alle sind ein Gebot der Menschlichkeit.



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